Sonntag, 20. Juni 2010

Ich häute mich mit einem Messer
dann blute ich und weine laut
doch ohne sie fühl ich mich besser
drum zerr ich weiter an der Haut

Darunter liegt das Fleisch so fest
auch dieses will ich nicht an mir
drum schneid ich es aus seinem Nest
als ich vor Schmerzen fantasier

An meinem Arm stoß ich auf Knochen
doch diesen Knochen mag ich nicht
mein Herz muss deshalb rasend pochen
da der Knochen endlich bricht

als ich den andern Arm beginne
da wird mir schlecht vor Blutverlust
mir schwinden schnell die letzten Sinne
und mein Herz stirbt in der Brust

Donnerstag, 17. Juni 2010

Dienstag, 18. Mai 2010

Weichspüler in der Prostata

Die Vögel wissen genau dass es der Weltfrieden nicht wirklich versucht hat mit dem Brückenbau auf der oberen Hälfte des Bahnhofsdach wo die alten Räder hingen und lustig Äpfel husteten. Das ist auch der Grund für die Übernahme der europäischen Banken auf gelbe Blütenblätter die traurig im Wind singen und dabei den tanzenden Turm essen.. was übrigbleibt ist eine Spur von Apfelsine mit Balsamico im Wind

Ausspracheübungen

und hier noch was für die Sprachbegabten unter uns:

Возьмите меня в свой домик лодке, возьми меня с собой. 
Возьмите меня в свой домик лодке, возьми меня с собой.
Возьмите меня в свою лодку, и мы страдаем не бедствие
Возьмите меня в свой домик лодке, возьми меня с собой. 

Schuss mit luschtig

Viel zu viel Reimerei, zu wenig hingekotztes Gesabbel, ich komm mir selbst schon blöd vor! Wird sich mal wieder ändern, irgendeiner muss ja durch's Leben führen!

Die Hässliche

Sie ist die Geisel ihrer Hülle
schrecklich anzuschauen' die Fülle
wacht deshalb noch an jedem Tag
ob das Licht, dass sie so mag,
sich noch einmal hinbegibt
und sie trotz des Aussehens liebt
doch das Licht ist fortgeblieben
und sie straft sich selbst mit Hieben
wär sie doch nur schön gewesen
eines von den andern Wesen
Ein dunkles Band streift ihre Tränen
und sie kann ihre Trauer zähmen
fett und hässlich bleibt sie doch
und entstellt aus ihrem Loch,
kriecht sie leise in die Freiheit,
als der Himmel Kälte schneit
dann legt sie sich in seinen Schoß
und bittet um den Gnadenstoß
den das Leben ihr nicht gab
doch Schnee wird nun ihr kaltes Grab
und als sie im Jahr nur Knochen fanden
war aus ihr ein Sproß entstanden
und dort am blühend Waldesrand
bald ein schönes Blümlein stand

Mittwoch, 14. April 2010

Wahnsinn

Der Wahnsinn der ist stark in mir
und macht aus mir ein wildes Tier
denn ich bin einsam schon seit Jahren
und will mich deshalb mit ihm paaren

Ich steige auf wir reiten los
ja meine Sehnsucht die ist groß
drum ist er jetzt mein Eheweib
und ich schenk ihr meinen Leib

Zuckend kriech ich auf dem Boden
sie schneidet mir in meine Hoden
ich bin des Wahnsinns Untertan
ich blute doch sie fasst mich an

Sie haucht mir zärtlich ins Gesicht
bevor sie aus den Händen bricht
ich schlage mir die Axt zum Stamm
dann schrei ich laut und lege an

Bevor die kalte Kugel bricht
noch einmal mir der Wahnsinn spricht
den ich noch einmal küssen will
dann reißt der Schuss und es ist still